Bauernladen Aschach/Steyr
Hauptstraße 50
4421 Aschach/Steyr

Kontakt:

Hermann Hinterplattner
Haagen 5
4421 Aschach/Steyr
hermann.Hinterplattner@kt-net.at

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Rezepte

Mostsupppe

Zutaten
  • 1 l Süßmost,
  • 1 EL Zucker,
  • Zimtrinde,
  • Zitronenschale,
  • 1/8 l Milch,
  • 2 EL Mehl
Zubereitung
Süßmost mit Zucker und Gewürzen aufkochen, das glatt verrührte Gmachterl dazugießen und die Suppe aufkochen. Als Einlage kann man Schwarzbrotschnitten verwenden.

Hühnchen in Mostsoße

Zutaten
  • 1 Huhn, 25 dag Speck,
  • 3 große Zwiebeln,
  • Lorbeerblatt,
  • Sellerieblatt,
  • Thymian,
  • Knoblauch,
  • 1/2 l Most,
  • 1/4 l Rindsuppe,
  • Salz,
  • Pfeffer,
  • 20 dag Champions,
  • 1 EL Mehl
Zubereitung
Huhn in sechs Teile teilen und würzen. Kleingeschnittenen Speck und Zwiebeln glasig rösten, mit Lorbeer- und Sellerieblatt, Thymian und Knoblauch versehen und zusammen mit Most und Suppe über das Huhn gießen, salzen, pfeffern und langsam im Rohr garen. Knapp vor dem Auftragen blättrig geschnittene Champions zugeben, etwas Mehl zufügen und aufkochen lassen.

Mostschober

Zutaten
  • 3 Eier,
  • 5 dag Zucker,
  • Zitronenschale,
  • 5 dag Bröseln,
  • 1/2 l Most,
  • 10 dag Zucker,
  • Nelken,
  • Zimtrinde
Zubereitung
Dotter mit Zucker und Zitronenschale schaumig rühren. Bröseln mit steifgeschlagenen Schnee untermengen. In eine befettete Form geben und bei ca. 170 °C 40 Minuten backen. Das Gemisch aus Most, Zucker, Nelken und Zimtrinde aufkochen und abgekühlt über den Mostschober gießen. 3 – 4 h im Kühlschrank stehen lassen.

Bratapfel mit Mostschaum

Zutaten
  • 4 Äpfel,
  • 1 EL Korinthen,
  • 1 EL grobgehackte Haselnüsse,
  • 2 dag Butter,
  • 2 Dotter,
  • 3 dag Honig,
  • 1/8 l Most,
  • 1 Messerspitze Zimt,
  • ev. Preiselbeerkompott und Zitronenmelisse zum Garnieren
Zubereitung
Das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen und rundherum leicht einschneiden. In ein mit Butter ausgestrichenes Geschirr geben, mit Korinthen und grob gehackten Haselnüssen füllen. Im vorgeheizten Rohr bei 200°C ca. 20 Minuten braten. Für den Mostschaum Most, Honig, Eidotter und Zimt im Schneekessel über Dampf dickschaumig aufschlagen. Beim Anrichten die Äpfel zum Teil darüber gießen und den restlichen Schaum um den Apfel herum geben. Mit Preiselbeerkompott und Zitronenmelisse garnieren.

Glühmost

Zutaten
  • 1/4 l Most,
  • Gewürznelken,
  • Zimtrinde,
  • Zitronenschale,
  • Zucker oder Honig.
Zubereitung
Alle Zutaten auf einmal kurz aufkochen und sofort servieren.

Mostcreme

Zutaten
  • 1/4 l Most,
  • Saft von 2 Orangen,
  • 15 dag Zucker,
  • 1 Pkg. Vanillezucker,
  • 3 Eier,
  • 1/2 Pkg. Vanillepudding,
  • 1/8 l Schlagobers und kleingeschnittenes Obst.
Zubereitung
Puddingpulver, Zucker, Vanillezucker, Orangensaft, Eier und Most über Dunst schlagen (ca. 15 - 20 Minuten). In kaltes Wasser stellen bis die Masse kalt ist. Steifgeschlagenes Obers und Obst einrühren, in Gläser füllen und kalt servieren.

Mostkeks

Zutaten
  • 20 dag Mehl,
  • 10 dag Butter,
  • 10 dag Zucker,
  • 3 dag geriebene Schokolade,
  • 3 EL Most,
  • 2 TL Backpulver

Glasur:

  • 15 dag Staubzucker
  • Most nach Bedarf
Zubereitung
Mürbteig herstellen, 30 Minuten rasten lassen. Formen ausstechen und backen. Für die Glasur, Staubzucker und Most glattverrühren. Kekse dünn überziehen und mit kandierten Früchten verzieren.

Mostkuchen

Zutaten
  • 20 dag Butter,
  • 20 dag Zucker,
  • 25 dag Mehl,
  • 10 dag geriebene Schokolade,
  • 4 Eier,
  • 1 Pkg. Backpulver,
  • 1 Pkg. Vanillezucker,
  • 1 Tl Zimt,
  • 1 Tl Kakao,
  • 1/8 l Most
Zubereitung
Butter, halbe Zuckermenge und Dotter flaumig rühren, Schokolade, Kakao, Gewürze und Most einrühren. Mehl mit Backpulver vermengen und abwechselnd den mit Zucker ausgeschlagenen Schnee unterheben. In einer befetteten und bemehlten Ringform backen und überkühlt mit einer Schokoladenglasur überziehen.

Geschichte des Mostes

Der Apfel stammt ursprünglich aus Mittelasien. Von dort aus verbreitet er sich über die ganze Welt. Apfelkulturen forderten schon immer viel Aufwand und in der Antike war es die Sache der Könige, Herrscher und Pharaonen den Anbau zu fördern und zu betreiben.

Die Römer verbreiteten den Apfel, den sie bei den Griechen kennenlernten, in ihrem ganzen Imperium. So gelangte der Apfel bis nach Germanien. Jedoch gab es hier schon kultivierte Äpfel in der Region um den Bodensee. Karl der Große setzte sich für den Anbau von Obstkulturen, speziell für den Apfel, ein. Für die Mosterzeugung lassen sich zwei Wege verfolgen. Das bedeutet, dass sowohl die Annahme, die Entwicklung des Mostes völlig unabhängig vom Weinbau vor sich gegangen, ebenso richtig ist, wie jene, dass die Mostwirtschaft als Folge des Weinbaues zu gelten habe.

Gerade in Oberösterreich tritt der Fall ein, dass diese beiden Wege der Entwicklung sich kreuzen. Mit Sicherheit haben die norischen Kelten schon ihren Most vergoren. Gehen wir von der Annahme aus, dass die Noriker etwa jenes Gebiet, das man heute als Oberösterreich bezeichnet, in vorrömischer Zeit bewohnten, so müssen wir die von fremden Kulturen noch weitgehend unberührte Bevölkerung nördlich der Alpen in diesem Landstrich als die ersten Mosterzeuger und -verbraucher bezeichnen.

In Niederösterreich hat es nachweislich seit dem frühen Mittelalter Birnen- und Apfelbäume gegeben. Diese Baumarten wurden durchwegs als Träger von Mostobst kultiviert. Im Mittelalter hieß Most “lit” und der Mostwirt “litgeb”. Seit der Mitte des 14 Jh. wurde der Most mehr und mehr besteuert.

Der große Durchbruch für den Most ist im 18 Jh. eingetreten. Der Most wurde nun zu einer Konkurrenz des Weines. Der Obstbaumbestand vergrößerte sich in der Folge immer mehr und die Qualität des Obstes wurde gehoben. Es gab bereits im 19. Jh. Bauern, die bis zu 1000 Obstbäume hatten.